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Bevor Geld in ein Gebäude fließt, sollte klar sein, wo es am meisten bewirkt. Das Bauchgefühl liegt dabei häufig daneben: Oft sind es nicht die Fenster, sondern die oberste Geschossdecke und ein hydraulisch nie abgeglichener Heizkreis, die den Verbrauch treiben. Beides ist deutlich günstiger zu beheben als eine neue Fassade.

In der Energieberatung nehme ich Ihr Gebäude vollständig auf und rechne es durch. Sie bekommen keine Liste mit Allgemeinplätzen, sondern eine nach Wirtschaftlichkeit sortierte Maßnahmenempfehlung mit Kosten, Einsparung und Amortisationszeit – und eine klare Aussage dazu, welche gesetzlichen Pflichten aus dem Gebäudeenergiegesetz (GEG) für Sie gelten.

Ich berate sowohl Wohngebäude als auch Nichtwohngebäude – Bürogebäude, Praxen, Werkstätten, Vereinsheime und kleinere Produktionsgebäude – bundesweit, mit Sitz in Wetter (Ruhr).

Für wen sich das eignet

  • Eigentümerinnen und Eigentümer, die vor einer größeren Investitionsentscheidung stehen
  • Betriebe mit eigenem Gebäude, die ihre Betriebskosten senken wollen
  • Vermieterinnen und Vermieter, die GEG-Pflichten und Modernisierungsumlage einordnen müssen
  • Kaufinteressenten, die eine Immobilie vor dem Kauf energetisch bewerten lassen wollen
  • Alle, die einen auffällig hohen Verbrauch haben und dessen Ursache nicht kennen

Förderung der Beratungsleistung

Für Wohngebäude greift die BAFA-Förderung „Energieberatung für Wohngebäude“ (EBW) mit einem Zuschuss auf die förderfähigen Beratungskosten, gedeckelt auf einen Höchstbetrag je nach Gebäudegröße.

Für Nichtwohngebäude, Anlagen und Systeme gilt das Programm „Energieberatung für Nichtwohngebäude, Anlagen und Systeme“ (EBN). Auch hier wird ein Teil der Beratungskosten übernommen. Der Höchstbetrag richtet sich nach den jährlichen Energiekosten des Unternehmens und liegt bei höheren Energiekosten deutlich über dem für Wohngebäude.

Ich stelle den Förderantrag für Sie und rechne den Zuschuss direkt ab. Sie zahlen nur den Eigenanteil.

  • Wohngebäude: Zuschuss über das BAFA-Programm EBW
  • Nichtwohngebäude und Anlagen: Zuschuss über das BAFA-Programm EBN
  • Höchstbetrag bei EBN gestaffelt nach jährlichen Energiekosten des Unternehmens
  • Antragstellung und Abrechnung übernehme ich
  • Aus der Beratung abgeleitete Maßnahmen sind zusätzlich über die BEG förderfähig

Angaben zu Förderhöhen: Stand September 2026. Förderprogramme ändern sich häufig – die für Ihr Vorhaben gültigen Sätze prüfe ich zum Zeitpunkt Ihrer Anfrage.

Was Sie von mir bekommen

  • Vor-Ort-Begehung mit Aufnahme aller relevanten Bauteile und der gesamten Anlagentechnik
  • Auswertung Ihrer Verbrauchsdaten und Abgleich mit dem rechnerischen Bedarf
  • Schwachstellenanalyse inklusive Wärmebrücken, Luftdichtheit und Feuchterisiken
  • Maßnahmenempfehlung, sortiert nach Wirtschaftlichkeit statt nach Investitionshöhe
  • Wirtschaftlichkeitsbetrachtung mit Kosten, Einsparung und Amortisationszeit je Maßnahme
  • Einordnung der für Sie geltenden GEG-Pflichten und der einschlägigen Förderprogramme
  • Schriftlicher Beratungsbericht und Abschlussgespräch

Was ich von Ihnen brauche

  • Grundrisse, Schnitte und Ansichten des Gebäudes
  • Verbrauchsabrechnungen der letzten drei Jahre für alle Energieträger
  • Angaben zur Anlagentechnik: Baujahr der Heizung, Warmwasserbereitung, Lüftung
  • Bei Nichtwohngebäuden zusätzlich: Nutzungszeiten, Belegung und Angaben zur Beleuchtung
  • Zugang zu allen Gebäudeteilen während der Begehung

Ablauf im Einzelnen

1

Erstgespräch

Wir klären Ihr Ziel: Betriebskosten senken, eine Investitionsentscheidung absichern oder eine gesetzliche Pflicht erfüllen. Danach steht der Umfang der Beratung fest.

2

Förderantrag

Ich beantrage die Beratungsförderung beim BAFA. Der Ortstermin findet nach der Zusage statt.

3

Begehung

Vollständige Aufnahme von Gebäudehülle und Anlagentechnik – inklusive der Stellen, die selten jemand anschaut: Dachboden, Kellerdecke, Rohrleitungsdämmung, Regelungstechnik.

4

Analyse

Ich bilanziere das Gebäude, gleiche Bedarf und tatsächlichen Verbrauch ab und rechne die Maßnahmenvarianten durch.

5

Bericht und Gespräch

Sie erhalten den Beratungsbericht und wir besprechen ihn. Am Ende wissen Sie, welche drei Maßnahmen bei Ihnen das beste Verhältnis aus Aufwand und Wirkung haben.

Häufige Fragen zu dieser Leistung

Nicht zwingend. Für den reinen Heizungstausch reicht in vielen Fällen die Fachplanung. Sobald Sie aber wissen wollen, ob die neue Anlage nach einer späteren Dämmung noch passt, lohnt sich der Blick auf das ganze Gebäude – sonst kaufen Sie eine Heizung, die dauerhaft zu groß ist.

Der iSFP ist eine besondere Form der Energieberatung mit einem standardisierten Berichtsformat und dem iSFP-Bonus für spätere Maßnahmen. Bei Wohngebäuden ist der iSFP deshalb fast immer die bessere Wahl. Für Nichtwohngebäude gibt es das Format nicht – dort greift die klassische Energieberatung.